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	<title>weltgesehen &#187; angesehen</title>
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		<title>Hong Kong kommt</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 21:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
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		<category><![CDATA[hong kong]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich viel mir auf, dass ich hier schon lange keine Fotos mehr eingef&#252;gt habe. Ich hatte mir mal vorgenommen, zu jedem Artikel ein Bild beizugeben. Und nun? Vielleicht sollte die Seite eher &#8220;weltgelesen&#8221; hei&#223;en, oder? Nein, nein. Das wird sich bald &#228;ndern. Es gibt wieder Bilder!! Hinzu kommt n&#228;mlich ein Zweites: Vor einigen Wochen fragte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich viel mir auf, dass ich hier schon lange keine Fotos mehr eingef&#252;gt habe. Ich hatte mir mal vorgenommen, zu jedem Artikel ein Bild beizugeben. Und nun? Vielleicht sollte die Seite eher &#8220;weltgelesen&#8221; hei&#223;en, oder?<br />
Nein, nein. Das wird sich bald &#228;ndern. Es gibt wieder Bilder!! Hinzu kommt n&#228;mlich ein Zweites: Vor einigen Wochen fragte ein guter Freund mich: Warum hast Du eigentlich letztes Jahr nichts &#252;ber deine Reise nach Hong Kong in deinem Blog geschrieben? Ein Reisetagebuch&#8230;. das w&#228;re doch genau der richtige Ort. Recht hat er. Was sollte man unter der Domain &#8220;weltgesehen.de&#8221; mehr erwarten, als ein Reisetagebuch?<br />
Und nun? Ist ja schon so lange her. Kann man ein Post-Tagebuch schreiben, also ein Tagebuch &#252;ber etwas, dass schon lange her ist?<br />
Nee, dachte ich&#8230; Aber inzwischen denke ich immer mal wieder mit Sehnsucht an die Zeit dort (es waren nur 10 Tage&#8230;). Es sind kleine Erinnerungsblitze, kurze Lichter auf Dinge, manchmal Ger&#252;che, die mir in den Sinn kommen, mich daran erinnern, wie wahr dies Zeit war, die sich doch oft wieder sehr unwirklich anf&#252;hlt.<br />
Und deshalb. Ja. Und wie das geht. Es wird ein Erinnerungstagebuch. Und, prima Zufall, ich flog letztes Jahr am 15. April los. Also wird mein Tagebuch am gleichen Tag beginnen, und in diesem Tagebuch wird es &#8220;Heute vor einem Jahr flog ich los.&#8221; hei&#223;en und nicht &#8220;Heute flieg ich los.&#8221; Das Erz&#228;hlte wird vielleicht ein bisschen mehr von Melancholie durchwirkt sein, und Details werden fehlen, oder in ihrer Reflexion der Zeit ein wenig verf&#228;lscht sein. Aber, welche F&#228;lschung kann schon wahrer sein, als die geschriebene&#8230; ;o)<br />
Also, wir sehen uns, &#228;h, lesen uns, am 15.</p>
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		<title>Das L im Wandel?</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 23:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
				<category><![CDATA[angesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Moment lese ich ein wirklich spannendes Buch. Und dazu ist es so gar nicht fiktional. Ja, das kommt selten vor. Das Buch hei&#223;t &#252;brigens &#8220;Klartext f&#252;r M&#228;nner&#8221; und geschrieben wurde es von Nina Dei&#223;ler. Es ist schon eigenartig, dass mit der Kommunikation zwischen M&#228;nnern und Frauen. Vor langer Zeit war es vielleicht wirklich so, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Moment lese ich ein wirklich spannendes Buch. Und dazu ist es so gar nicht fiktional. Ja, das kommt selten vor. Das Buch hei&#223;t &#252;brigens <strong><a href="http://flirtblog.kontaktvoll.de/warum-klartext-und-fur-manner/">&#8220;Klartext f&#252;r M&#228;nner&#8221;</a></strong> und geschrieben wurde es von <strong>Nina Dei&#223;ler.</strong><br />
Es ist schon eigenartig, dass mit der Kommunikation zwischen M&#228;nnern und Frauen. Vor langer Zeit war es vielleicht wirklich so, dass der Mann die Frau, die ihm gefiel, kurzerhand mit seiner Keule ausser Gefecht setzte und sie mit in seine H&#246;hle schleppte. Das war sicher einfach, aber wohl keine gute Grundlage f&#252;r eine vertrauensvolle Beziehung, oder?<br />
Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass wir uns positiv entwickelt haben. Aber es ist eben alles andere als einfach. Ninas Buch gibt mir jede Menge A-Ha-Erlebnisse. Ich wei&#223; nur nicht, ob mein kleines Hirn sich das alles merken kann und &#252;berlege schon, wie ich mir die wichtigsten Stichworte auf die Innenseite der Hand schreiben k&#246;nnte, um zu spicken, wenn es &#8220;ernst&#8221; wird.<br />
Im Vergleich zu jetzt scheint mir schon meine eigene Jugend sehr viel einfacher. Heute ist alles manchmal so leer von alldem, wovon ich fr&#252;her Unmengen hatte, dass ich mir manchmal w&#252;nschte, wenigstens einmal wieder ungl&#252;cklich verliebt zu sein, wenn es nur etwas Liebe zu tun h&#228;tte. Ja, wer will schon leiden, nicht wahr? Aber wenn ich es damals nicht mehr aushielt, schrieb ich einen Song, und diese Songs geh&#246;ren noch heute zu meinen besten.<br />
Warum mir das Buch nun Mut macht? Es zeigt mir meine Probleme auf, die ich selber nicht erkennen konnte, aber vor allem zeigt es mir, dass es so viele gar nicht sind und dass ich sie l&#246;sen kann.<br />
Auf einmal denke ich, dass ich im n&#228;chsten Jahr lieben werde. Zu lieben ist etwas Sch&#246;nes, das wei&#223; ich noch. Es bringt Licht in Dich, nicht hell, doch warm, nicht erhellend, doch w&#228;rmend. Durch viele Motive k&#246;nnen wir Gro&#223;es schaffen, doch darunter ist das sch&#246;nste die Liebe, weil ihr einziger Eigennutz darin besteht, n&#252;tzlich f&#252;r einen anderen Menschen zu sein, auf eine Weise, die durch nichts zu ersetzen ist, die das einzige ist, worauf es ankommt. Das Gef&#252;hl, jemanden im Arm zu halten, der nirgendwo anders sein m&#246;chte als dort, der nichts anderes m&#246;chte, als Dich und Dich dadurch ebenso h&#228;lt.</p>
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		<title>Im Spiegel alter Fotos</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 21:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
				<category><![CDATA[angesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesen Tagen gestalte ich eine Geburtstagseinladung f&#252;r meinen Vater. &#8220;Du bist der Profi&#8221;, sagte er zu mir, &#8220;ich vertraue Dir.&#8221; Die einzige Vorgabe, die er mir mitgab, war, dass ja das eine oder andere Foto von ihm zu sehen sein k&#246;nnte. Seit zwei Tage st&#246;bere ich also in alten Fotos, und heute kam ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesen Tagen gestalte ich eine Geburtstagseinladung f&#252;r meinen Vater. &#8220;Du bist der Profi&#8221;, sagte er zu mir, &#8220;ich vertraue Dir.&#8221; Die einzige Vorgabe, die er mir mitgab, war, dass ja das eine oder andere Foto von ihm zu sehen sein k&#246;nnte.<br />
Seit zwei Tage st&#246;bere ich also in alten Fotos, und heute kam ich in die 90er. Das waren meine &#8220;Zwanziger&#8221;, von denen Billy Christal in &#8220;City Slickers&#8221; sagt, dass man sich als 30igj&#228;hriger fragen w&#252;rde, wo die geblieben seien. Ich wei&#223; schon lange, dass er Recht hat, aber heute, wo ich seit Jahren mal wieder in den Fotos bl&#228;tterte, bekam das Wissen ein Gef&#252;hl.<br />
Da waren nun alte Orte vor mir, die mal ein &#8220;Jetzt&#8221; gewesen waren, mein t&#228;gliches Leben, Freunde und Familie und wie sie damals aussahen, und dass das anders war, als es heute ist, und dass mir das bis gestern nicht bewusst war. &#220;berall war meine damalige Freundin dabei; ich wei&#223; nicht mehr, wie das Gef&#252;hl war, sie zu Lieben, aber ich sah auch den Arne, der sie liebte, und mit jedem Bild wurde mir deutlicher, dass es ein anderer Arne war, als der, der ich heute bin. Mein mich aus den Bildern anblickendes Gesicht war ein anderes, als das aus dem Spiegel heute morgen. Mit jedem Bild wurden das Gef&#252;hl und die Erinnerung deutlicher, bis ich tats&#228;chlich Situationen fand, die ich noch einmal durchleben konnte, als w&#228;re ich der alte Arne.<br />
Nun stelle ich fest, dass die Stunden mit den alten Fotos ein neuer Schritt noch vorn waren, das die Reflexion der Vergangenheit an der Gegenwart ein neues Bild erschaffen hat. Auch der heutige Arne hat sich dadurch ver&#228;ndert. Und noch etwas Positives ist passiert. Ich sah Fotos, auf denen ich mir gefiel &#8211; dummerweise war ich auf diesen Fotos f&#252;nfzehn Jahre j&#252;nger. Ich wusste gar nicht, dass ich mal so schlank war&#8230; </p>
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		<title>Ode an Jan Christophersen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 22:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
				<category><![CDATA[angesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich lese ihn nun nicht zum Ersten Mal, den Deb&#252;troman &#8220;Schneetage&#8221; von Jan Christophersen, und dabei erschien er erst im Februar. Und sofort dachte ich mir, unbedingt empfehlen, dar&#252;ber schreiben. Aber die Presse &#252;berschl&#228;gt sich ja geradezu mit Lob (hier lesen) Und warum sollte ich etwas wiederholen? Aber heute kam ich drauf. W&#228;hrend ich las, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.janchristophersen.de/images/schneetage-cover.jpg' alt='' class='alignright' />Ich lese ihn nun nicht zum Ersten Mal, den Deb&#252;troman &#8220;Schneetage&#8221; von Jan Christophersen, und dabei erschien er erst im Februar. Und sofort dachte ich mir, unbedingt empfehlen, dar&#252;ber schreiben. Aber die Presse &#252;berschl&#228;gt sich ja geradezu mit Lob <a href="http://www.janchristophersen.de/index.php/schneetage/pressestimmen/">(hier lesen)</a> Und warum sollte ich etwas wiederholen?<br />
Aber heute kam ich drauf. W&#228;hrend ich las, ist es mir aufgefallen:<br />
Bei mir stellte sich ein Gef&#252;hl ein, dass ich vergessen glaubte, von dem mir nicht einmal bewusst war, dass es das gab. Es hat mit der eigentlichen Faszination einer Geschichte zu, denn nur auf die Geschichte kommt es an. Erinnert Ihr Euch daran, wie es war, ein Kind zu sein, dem eine Geschichte erz&#228;hlt wird? War es die Mutter, der Vater oder vielleicht der gro&#223;e Bruder, bei &#8220;dessen Stimme Klang&#8221; Ihr in das Land der Tr&#228;ume geschwebt seid? Oder habt Ihr auf dem Scho&#223; des Opas gesessen, zur&#252;ckgelehnt in seine Arme, die das Buch mit den Zauberzeichen hielten, und k&#246;nnt ihr noch die Vibration seiner sonoren Stimme an Eurem Hinterkopf sp&#252;hren?<br />
Ja, dieses Gef&#252;hl kam &#252;ber mich, und ich kann Euch nicht sagen, wann es das letzte Mal war, dass ich mich so geborgen, so liebevoll entf&#252;hrt f&#252;hlte. Es ist diese Stimme, die ganz nat&#252;rlich aus diesem Roman spricht, selbst wenn man ihn selbst liest. Sie entf&#252;hrt Dich in eine Welt, die zu Deiner wird, innerhalb von wenigen S&#228;tzen, und Du merkst es gar nicht. Und auf einmal sp&#252;hrst Du die warme Umarmung, die Stimme&#8230; nur darauf kommt es an.</p>
<p><a href="http://www.janchristophersen.de/">http://www.janchristophersen.de/</a></p>
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		<title>34 und dankbar</title>
		<link>http://www.weltgesehen.de/2008/11/19/34-und-dankbar/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 00:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
				<category><![CDATA[angesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 20 Minuten z&#228;hle ich nun einen Lenz mehr, oder wie das hei&#223;t. Ja, normalerweise jammere ich dann rum, der langen Zeit wegen, die hinter mir liegt, der kurzen vor mir, usw. Mit dieser Tradition will ich nun mal brechen und mich statt dessen bedanken. Als Soundtrack dazu l&#228;uft &#8220;Disintegration&#8221; von The Cure, dass vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 20 Minuten z&#228;hle ich nun einen Lenz mehr, oder wie das hei&#223;t. Ja, normalerweise jammere ich dann rum, der langen Zeit wegen, die hinter mir liegt, der kurzen vor mir, usw.<br />
Mit dieser Tradition will ich nun mal brechen und mich statt dessen bedanken. Als Soundtrack dazu l&#228;uft &#8220;Disintegration&#8221; von The Cure, dass vor 20 Jahren aufgenommen wurde und seit seinem Erscheinen 1989 auch in meinem Besitz ist.<br />
Wof&#252;r nun bedanken, wird manch einer, der mich kennt, jetzt denken. Singel, kleine Wohnung in Barmbek, kein Rockstar geworden, erster Roman immer noch nicht fertig. (Stimmt eigentlich; ich muss das Steuer rumrei&#223;en&#8230;!)<br />
Ich bedanke mich f&#252;r mein Leben, so wie es ist, und ich bedanke mich daf&#252;r, dass es sich immer noch st&#228;ndig &#228;ndert und erweitert, dass es w&#228;chst und mich immer noch wachsen l&#228;sst, dass ich dazu lernen darf, was, wie wir wissen, zu den sch&#246;nsten Gef&#252;hlen f&#252;r uns Menschen geh&#246;rt.<br />
Ich bedanke mich f&#252;r Musik und Sprache, zu denen ich ein so enges Verh&#228;ltnis habe, die mich immer wieder &#252;berraschen und mir neue Welten er&#246;ffnen, mich gl&#252;cklich und hungrig machen, mir helfen, bei der Beantwortung meiner Fragen und dabei, neue Fragen zu stellen.<br />
Ein lieber Dank geht an meine Kunden, nicht nur, weil es immer mehr werden, sondern weil die Zusammenarbeit mit ihnen Spa&#223; macht, weil sie offen sind f&#252;r meine und auch f&#252;r ihre Ideen, weil sie ihren Erfolg mit mir teilen, und weil sie tolle Menschen sind, mit denen man am liebsten auch eng befreundet sein m&#246;chte.<br />
Aber ganz besonders bedanken m&#246;chte ich mich bei den Menschen, die mich umgeben, meine Familie und meine Freunde. Bei vielen von ihnen durfte ich &#252;ber die Jahre miterleben, wie ihre Leben sich ver&#228;nderten, wie sie Familien gr&#252;ndeten, Berufe ergriffen und andere Ver&#228;nderungen &#8220;durchmachten&#8221;. All dies teilten sie mit mir und blieben mir &#8220;treu&#8221;, auch wenn ihre Welt sich inzwischen in vielen Teilen von meiner unterscheidet. Und immer wieder kommen neue Freunde hinzu, die mir schnell ans Herz wachsen. Sie alle werden nicht m&#252;de, an mich zu glauben und mich zu unterst&#252;tzen, mir beizustehen. Das alles beeindruckt mich und gibt mir eine dankbare Demut.<br />
Das Leben ist sch&#246;n. Das ist vielleicht deshalb so, weil es das gr&#246;&#223;te Geschenk ist, dass wir von Minute zu Minute neu verdienen d&#252;rfen. Manchmal vergesse auch ich das, und ich danke daf&#252;r, dass immer wieder etwas geschieht, dass mich daran erinnert.<br />
Ich wei&#223; noch wie aufgeregt ich als Kind in der Nacht vor meinem Geburtstag war, allein der Geschenke wegen. Einmal konnte ich &#252;berhaupt nicht schlafen. Nach Mitternacht schlich in ins Wohnzimmer zu meinem Geschenketisch und packte alles aus. Ich spielte mit dem Playmobilgespenst, das meine Schwester mir schenken w&#252;rde, und ich h&#246;rte mir die TKKG-Kasetten an. Dann packte ich alles wieder ein und ging ins Bett. Ich bedanke mich f&#252;r die Erkenntnis, dass es so viel mehr gibt, als gekaufte Geschenke, h&#252;bsch verpackt, daf&#252;r, dass diese Erkenntnis dankbar macht.<br />
Im Moment liegen vor der Menschheit Aufgaben, die schwer scheinen, deren Gewicht noch nicht von allen wahrgenommen wird. Was wir brauchen ist Kraft und Zuversicht, alles andere haben wir bereits. Deshalb schlie&#223;e ich mit einem Wunsch; als Geburtstagskind steht mir ja wohl ein Wunsch zu&#8230;.<br />
Ich w&#252;nsche jedem Menschen auf dieser Welt eine Familie und Freunde, wie ich sie habe. Die Kraft und Zuversicht, die sich daraus gewinnen lie&#223;en, w&#252;rden mehr als ausreichen, f&#252;r alles, was kommt und kommen mag. </p>
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		<title>Liebesbrand</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 21:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
				<category><![CDATA[angesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[So hie&#223; er, der Roman, von dem ich erz&#228;hlte. Ich hatte schon wieder vergessen, dass ich hier dar&#252;ber schreiben wollte. Er steht schon l&#228;ngst im Regal und zwei weitere. Also, wie war das noch? Also, gefallen hat er mir schon, aber weniger geholfen und noch weniger wurde f&#252;r mich der Titel eingel&#246;st, au&#223;er, dass er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So hie&#223; er, der Roman, von dem ich erz&#228;hlte. Ich hatte schon wieder vergessen, dass ich hier dar&#252;ber schreiben wollte. Er steht schon l&#228;ngst im Regal und zwei weitere. Also, wie war das noch?<br />
Also, gefallen hat er mir schon, aber weniger geholfen und noch weniger wurde f&#252;r mich der Titel eingel&#246;st, au&#223;er, dass er sehr oft im Buch fiel, an sich schon etwas, dass mich misstrauisch macht.<br />
Kurz: Nach einem Unfall leistet eine unbekannte Frau dem Helden Erste Hilfe. Das ist ja schon mal klassisch. Er nimmt sie nur im D&#228;mmerzustand wahr; dennoch geht sie ihm nicht aus dem Kopf. Schlie&#223;lich entscheidet er, verliebt in sie zu sein. Na ja. Und dann begibt er sich auf die Suche. Ich habe ihn gerne gelesen, aber den Liebesbrand konnte ich einfach nicht finden.</p>
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		<title>Inspiration</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 22:18:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
				<category><![CDATA[angesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Habe mir heute einen Roman gekauft, von dem ich wirklich viel erwarte. Ja, soll man ja nich`, ich wei&#223;. Tu ich aber. Er soll mir Inspiration sein, f&#252;r die Arbeit an meinem. Ein leidenschaftlicher Liebesroman soll es sein und das von einem Autor, von dem ich nichts kitschiges erwarte. Bin gespannt wie eine Flizzebogen. Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe mir heute einen Roman gekauft, von dem ich wirklich viel erwarte. Ja, soll man ja nich`, ich wei&#223;. Tu ich aber. Er soll mir Inspiration sein, f&#252;r die Arbeit an meinem. Ein leidenschaftlicher Liebesroman soll es sein und das von einem Autor, von dem ich nichts kitschiges erwarte. Bin gespannt wie eine Flizzebogen.<br />
Wie das Buch hei&#223;t? Wird erst verraten, wenn ich es gelesen habe. Nicht, dass nachher einer behauptet, ich h&#228;tte Schund empfohlen. Tse.</p>
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		<title>Kabale und Liebe am Deutschen Schauspielhaus</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 22:08:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute, 22:20, im Theater gewesen. Und hinterher -zwei Stunden des Erlebten umkreisen mich, wie die kleinen V&#246;gelchen die bewusstlose Comicfigur- die verwirrende Erkenntnis, dass so viele Dinge eine viel zu gro&#223;e Rolle in meinem Leben spielen, mir Tage und Wochen stehlen, ohne mich derart zu entlohnen, wie es zwei Stunden Theater vermocht haben. Verr&#252;ckte Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Heute, 22:20, im Theater gewesen.</em> Und hinterher -zwei Stunden des Erlebten umkreisen mich, wie die kleinen V&#246;gelchen die bewusstlose Comicfigur- die verwirrende Erkenntnis, dass so viele Dinge eine viel zu gro&#223;e Rolle in meinem Leben spielen, mir Tage und Wochen stehlen, ohne mich derart zu entlohnen, wie es zwei Stunden Theater vermocht haben. Verr&#252;ckte Welt &#8211; verr&#252;ckter Arne, der sich ihr nicht widersetzt.<br />
Zu dieser Inszenierung: Wo bei Schiller schlie&#223;lich die Kabale den Riegel der Fallt&#252;r zieht, die zu sp&#228;te Aufkl&#228;rung das Drama auf seinen Gipfel f&#252;hrt, werden hier die Liebenden auf sich selbst zur&#252;ckgeworfen, auf die Naivit&#228;t ihrer Eitelkeit. Ohne sie ist die Liebe sicher nicht &#252;berlebensf&#228;hig, aber sie ist es auch, die ihr das Tuch bindet, um Augen und Ohren. Dann zieht sie sich leise zur&#252;ck, bis auch ihr L&#228;cheln verschluckt wird, von der Dunkelheit. Orientierungslos bleiben die Liebenden zur&#252;ck. Zun&#228;chst versuchen sie ruhig zu bleiben, tasten vorsichtig nach etwas Bekanntem. Aber je l&#228;nger ihr M&#252;hen vergeblich bleibt, desto verzweifelter wird ihre Suche nach Halt, desto w&#252;tender ihr Zugreifen. Und immer verletzender wird ihr Tun, schallend belacht aus der Dunkelheit, ein weiterer der Sieg der Eitelkeit.</p>
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		<title>&#8230;also manchmal&#8230;</title>
		<link>http://www.weltgesehen.de/2008/09/15/also-manchmal/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 20:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;kann das Leben wirklich ein gro&#223;er Sack voll Schei&#223;e sein, oder? Und ich meine nicht die Gr&#246;&#223;e, die den Weihnachtsmann st&#246;hnen l&#228;sst, sonder eher so&#8230; &#8230;atomm&#252;llendlagergro&#223;! Ihr versteht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;kann das Leben wirklich ein gro&#223;er Sack voll Schei&#223;e sein, oder? Und ich meine nicht die Gr&#246;&#223;e, die den Weihnachtsmann st&#246;hnen l&#228;sst, sonder eher so&#8230; &#8230;atomm&#252;llendlagergro&#223;! Ihr versteht?</p>
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		<title>Zum Geburtstag&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 22:47:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jedes Jahr an diesem Tag muss ich an jemanden denken, weil er Geburtstag hat, und seit 4 Jahren muss es bei diesem Gedanken bleiben, bei einem Gl&#252;ckwunsch im Geiste, sozusagen. Aber gerade hatte ich diesen verr&#252;ckten Einfall, hier etwas zu schreiben, was er vielleicht lesen k&#246;nnte, einfach so f&#252;r sich, und dann w&#252;sste er, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr an diesem Tag muss ich an jemanden denken, weil er Geburtstag hat, und seit 4 Jahren muss es bei diesem Gedanken bleiben, bei einem Gl&#252;ckwunsch im Geiste, sozusagen.<br />
Aber gerade hatte ich diesen verr&#252;ckten Einfall, hier etwas zu schreiben, was er vielleicht lesen k&#246;nnte, einfach so f&#252;r sich, und dann w&#252;sste er, dass ich an ihn gedacht habe.<br />
Bevor ich ihn vor &#252;ber 9 Jahren kennen lernte, h&#246;rte ich von ihm; ich h&#246;rte, er h&#228;tte etwas gegen mich, und man solle ein Treffen vielleicht erst einmal hinausz&#246;gern. Und man sagte mir, wo seine Abscheu herr&#252;hrte, und ich konnte es gut nachvollziehen, und war beruhigt: Ich war mir sicher, dass wir uns gut verstehen w&#252;rden. So war es dann auch; einige Monate sp&#228;ter sa&#223;en wir im selben Boot.. .<br />
Wir hatten viel Spa&#223; und er brachte mir bei, gelassen zu sein, den Augenblick zu genie&#223;en und den Stolpersteinen auf dem Weg mit Humor zu begegnen. Ich wei&#223; nicht, wie lange es noch dauern wird, bis ich diese Tugenden so spielend beherrsche, wie er, und ob ich es &#252;berhaupt je schaffen werde, aber jeder Schritt, der mir gelingt, l&#228;sst mich schmunzelnd an ihn denken.<br />
Ja, warum schreibe ich das nun hier? Wenn man jemanden gern hat, ist es einem wichtig, was er &#252;ber einen denkt. Daran liegt das wohl. Ich denke nach wie vor, dass meine Entscheidung richtig war, obwohl ich sie auch jetzt wieder bereue.<br />
Ich hoffe es geht ihnen gut, und ich w&#252;nsche ihnen eine sch&#246;ne Feier, mit allen lieben Menschen um Sie versammelt. Ich w&#252;nsche Ihnen den richtigen Rhythmus f&#252;r viele gl&#252;ckliche Jahre, die noch auf Sie warten. Halten Sie Sich wuchtig!</p>
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