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	<title>weltgesehen &#187; hingesehen</title>
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	<description>wer immer hinsieht, hat die weltgesehen...</description>
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		<title>Wir leben</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 00:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sophie Hunger in den Ohren, grimmiges M&#228;dchen, offener Geist, pochende Wunden, Genie. Wie unsere fragilen Seelen sich vor der lauten Welt, dem Schreck hinter jeder Ecke, behaupten k&#246;nnen, steckt in ihren Liedern. Unwiederbringlich k&#246;nnen wir fallen, tief st&#252;rzen, weiter, bis aus dem Sturz ein Weg wird, weil die Landschaft endet, der Wind stoppt. Die Sinne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sophie Hunger in den Ohren, grimmiges M&#228;dchen, offener Geist, pochende Wunden, Genie. Wie unsere fragilen Seelen sich vor der lauten Welt, dem Schreck hinter jeder Ecke, behaupten k&#246;nnen, steckt in ihren Liedern. Unwiederbringlich k&#246;nnen wir fallen, tief st&#252;rzen, weiter, bis aus dem Sturz ein Weg wird, weil die Landschaft endet, der Wind stoppt. Die Sinne get&#228;uscht, l&#246;st sich die Bewegung auf. Wir finden uns im Nirgendwo, sofern wir noch suchten. Und doch reicht ein Wink am Wegesrand, eine Hand, die uns h&#228;lt, etwas regt sich wieder, f&#252;hrt uns fort&#8230;<br />
Ein neuer Ort wartet auf uns, und weil wir nichts davon wussten, f&#252;hlen wir uns als Entdecker, richten uns als solcher auf, heben den Kopf und blicken nach vorn. Wir bleiben stehen, k&#246;nnen uns umsehen, weitergehen. Eine neue Landschaft beginnt, unbekannt und dadurch sch&#246;n, die Phantasie erwacht, &#246;ffnet die Sicht &#252;ber den Horizont hinaus, zieht uns ein L&#228;cheln ins gel&#228;hmt geglaubte Gesicht. Unsere Seele heilt sich selbst, st&#228;rkt sich vor dem n&#228;chsten Sturz, der auch nur aus der H&#246;he gelingt. Wir leben.</p>
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		<title>Restrisiko</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 22:42:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer in diesen Tagen auf die Welt blickt, verf&#228;llt wom&#246;glich in ein Kopfsch&#252;tteln, das bei vielen im Kopfabwenden enden wird. Beherzt entscheiden kann nur, wer diesen Impuls &#252;berwindet, wer sich zust&#228;ndig f&#252;hlt, ohne sich dar&#252;ber zu ereifern, wer zust&#228;ndig ist. Dazu sollten die Politiker geh&#246;ren, die dummerweise (ich habe sie NICHT gew&#228;hlt) tats&#228;chlich zust&#228;ndig sind. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in diesen Tagen auf die Welt blickt, verf&#228;llt wom&#246;glich in ein Kopfsch&#252;tteln, das bei vielen im Kopfabwenden enden wird. Beherzt entscheiden kann nur, wer diesen Impuls &#252;berwindet, wer sich zust&#228;ndig f&#252;hlt, ohne sich dar&#252;ber zu ereifern, wer zust&#228;ndig ist. Dazu sollten die Politiker geh&#246;ren, die dummerweise (ich habe sie NICHT gew&#228;hlt) tats&#228;chlich zust&#228;ndig sind. Sollten wir alle auf die Stra&#223;e gehen? M&#252;ssen wir das sogar? Ist das die einzige Sprache, die sie verstehen?<br />
N&#246;!<br />
Erinnern wir uns an die Gesetze des Marktes. Denn mit nichts anderes haben wir es hier zu tun.<br />
In der freien Marktwirtschaft ist es so, dass alles, was in ausreichendem Ma&#223;e gekauft wird, auch auf jeden Fall von jemandem hergestellt wird. Eines von unz&#228;hligen Beispielen ist das iPhone. Es kam auf den Markt, wurde wahnsinnig erfolgreich, und in affenartiger Geschwindigkeit zogen die anderen Hersteller nach. Heute gibt es keinen mehr, der nicht irgendetwas verkauft, dass dem iPhone zum verwechseln &#228;hnlich ist. Mit dem iPad ist es genauso.<br />
Bei unserer Energie ist es nicht anders. Viele scheinen immer noch zu denken, dass unser Energie&#8221;mix&#8221; eine politisch entschiedene feste Gr&#246;&#223;e ist. Das das nicht so ist, zeigt schon, dass die Gr&#252;nen, als sie den Atomausstieg voranbrachten, bis zum Jahr 2010 einen Anteil der Erneuerbaren Energien von 12% anstrebten. Erreicht haben wir 17%.<br />
Nein, auch in Sachen Energie haben wir es mit einem Markt zu tun. Der Konsument entscheidet, was er kauft &#8211; die Hersteller liefern es ihm. So wird es immer sein, also handeln wir doch danach.<br />
Als ich vor ca. 4 Jahren zu Lichtblick wechselte, war es genau dieser Grund: Ich wollte der Firma Vattenfall, die AKWs und Kohlkraftwerke betrieb, mein Geld entziehen. Schon damals war es so, dass viele in meinem Umkreis mehrere Wechsel hinter sich hatten, was ihre Handyvertr&#228;ge betraf. Das ist ein Wechsel, der tats&#228;chlich nicht so einfach ist. Tarifsuche, Vergleiche von seitenlangen kleingedruckten AGBs, Rufnummer mitnehmen, ja oder nein, und wenn ka, wie&#8230;. usw.<br />
Ich f&#252;llte meinen Lichtblickantrag online aus. Dazu brauchte ich meine Kundennummer von Vattenfall und meinen letzten Jahresverbrauch, beides zu finden auf der letzten Jahresabrechnung. Das wars. Ein paar Wochen sp&#228;ter hatte ich meinen neuen Lieferanten, LICHTBLICK, einer von heute vieren, die zertifizierten &#214;KOstrom anbieten, die sich also verpflichtet haben, Erneuerbare Energieerzeugung zu f&#246;rdern und aufzubauen und dies nachweislich mehr und mehr tun. Vor dem Wechsel zahlte ich bei Vattenfall 36 Euro, nach dem Wechsel 38 Euro bei Lichtblick. Ja, das sind 2 Euro mehr. Ich h&#228;tte auch 10 Euro mehr bezahlt. F&#252;r 2 bekomme ich gerade mal einen Kaffee. Also dar&#252;ber m&#252;ssen wir nicht diskutieren, oder? Inzwischen zahle ich nur noch 33 Euro, weil ich meinen Verbrauch senken konnte und die Preise stabil blieben. Zu erw&#228;hnen ist noch, dass bei einem Wechsel keine Probleme auftreten. Der Strom wird nicht mal eben kurz abgestellt, wie wir es von unseren Telefonanschl&#252;ssen kennen.<br />
Also, wo ist das Problem? Wechseln wir doch einfach alle zu einem echten &#214;kostromanbieter, sagen wir Vattenfall und RWE und wie sie alle hei&#223;en, dass wir Ihr Produkt nicht mehr wollen. Die werden schneller umdenken, als es sich Politiker &#252;berhaupt ausdenken k&#246;nnen. GARANTIERT. Denn das ist der Markt. Wer im Markt bestehen will, stellt nicht das her, was das Beste f&#252;r uns ist, sondern das, was gekauft wird, was Geld einbringt.</p>
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		<title>Unsere Gier und das Tier</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 23:47:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei Anne Will ging es heute um den Respekt vor dem Tier. (Info zur Sendung) Die Runde diskutierte sich immer wieder in eine Richtung: Die Vertreter der Massentierhaltung wurden angeklagt und verteidigten sich. Ich frage mich nun: Wollen die wirklich Tiere qu&#228;len? Halten sie das f&#252;r den richtigen Weg? Und ich finde nur eine Antwort: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Anne Will ging es heute um den Respekt vor dem Tier. <a href="http://daserste.ndr.de/annewill/aktuelle_sendung/erste316.html">(Info zur Sendung)</a> Die Runde diskutierte sich immer wieder in eine Richtung: Die Vertreter der Massentierhaltung wurden angeklagt und verteidigten sich.<br />
Ich frage mich nun: Wollen die wirklich Tiere qu&#228;len? Halten sie das f&#252;r den richtigen Weg? Und ich finde nur eine Antwort: Nein! Nat&#252;rlich wollen die das nicht. Sie wollen nur eins. Gesch&#228;fte machen. Sie wollen etwas tun, womit sie m&#246;glichst viel Geld verdienen, wie wir alle. Und wie wir alle sind sie bereit, sich f&#252;r diesen Zweck einiges sch&#246;n zu reden. So schlecht geht es den Tieren ja gar. Wir tun ja schon so viel, wie uns m&#246;glich ist.<br />
Unterm Strich bleibt immer wieder stehen: Solange etwas Geld bringt, wird es jemanden geben, der es tut. Das ist Gier, und die Gier bestimmt unser Leben. Das wird sich nicht &#228;ndern. Es wurden schon Menschen gequ&#228;lt und verkauft. Wenn man also in die Geschichte blickt, stellt man fest, das sich mit uns auch unsere Moral weiterentwickelt hat. Und sie wird es weiter tun. Mehr und mehr Menschen werden die Tierqu&#228;lerei nicht akzeptieren. Sie werden wissen wollen, wie das Tier, das sie essen, gelebt hat und gestorben ist, und sie werden bei dem kaufen, der ihnen das zeigen kann, mit reinem Gewissen. Und wenn es genug sind, werden auch die Massentierhalter die Umst&#228;nde auf ihren H&#246;fen &#228;ndern, weil sie auch weiterhin ein Gesch&#228;ft machen wollen. Und wenn es soweit ist, werden auch sie erleichtert aufatmen und ruhiger schlafen. Schade nur, dass es so lange dauern wird. Und woran liegt das? An unserer Gier.</p>
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		<title>Ein neuer Film in 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 22:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dieser alten Scheibe in den Ohren (The Cure &#8211; faith &#8230;und ja, schwarz ist die Scheibe, mit zwei Rillen), dem passenden Getr&#228;nk und der unerl&#228;sslichen Rauchware komme ich mir ein bisschen vor, wie Christian Slater in &#8220;Hart auf Sendung&#8221;. Mann, wie habe ich als Teenager diesen Film geliebt. Allein dazustehen und doch vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dieser alten Scheibe in den Ohren (The Cure &#8211; faith &#8230;und ja, schwarz ist die Scheibe, mit zwei Rillen), dem passenden Getr&#228;nk und der unerl&#228;sslichen Rauchware komme ich mir ein bisschen vor, wie Christian Slater in &#8220;Hart auf Sendung&#8221;. Mann, wie habe ich als Teenager diesen Film geliebt. Allein dazustehen und doch vor der Welt eine Stimme zu haben, sie einsetzen zu k&#246;nnen. Der Gedanke konnte mich berauschen und er wurde zu meiner Triebfeder. Ich sah mich auf ein Leben zusteuern, dass ich nun nicht f&#252;hre. Aber das ist gut so, nicht besser, weil ich nicht wei&#223;, wie es anders gewesen w&#228;re.<br />
Wir schreiben nun das Jahr 2011, und ich habe ein Alter erreicht, in dem ich mich daran erinnere, Science Fiction Filme gesehen zu haben, durch die so eine Jahreszahl geisterte. Es kommt mir vor, dass aus der Schnelligkeit des Lebens, der Dinge die mit mir passierten, eine Schnelligkeit der Zeit geworden ist, die mich mit jedem neuen Jahr ein weiteres Mal &#252;berrundet. Die Versuchung wird immer gr&#246;&#223;er, angesichts dieser Uneinholbarkeit stehen zu bleiben. Mehr und mehr scheint es unm&#246;glich, mithalten zu k&#246;nnen. Erinnere ich mich an eine Einzelheit aus dieser Zeit, denke ich, wenn du das doch h&#228;ttest so bewusst erleben k&#246;nnen, wie es dir heute m&#246;glich w&#228;re. Es br&#228;uchte eine neue Art von Traum, der dich f&#252;hlen l&#228;sst, wie du f&#252;hltest und was dich trieb. In allem steckt etwas Verborgenes, was ich meine, verpasst zu haben. Und was, wenn es mir immer wieder passiert, wenn es mir auch im letzten oder vorletzten Jahr passiert ist? Was, wenn das immer so weitergehen wird, ohne dass ich es rechtzeitig merke? Ich w&#228;re gern mein eigener Manager, der Herr &#252;ber mich und was ich tue und lasse. Ich wei&#223;, dass es so sein m&#252;sste&#8230; aber wenn es so ist, woran k&#246;nnte mir das bewusst werden? Ist es nur die Welt die sich dreht, ohne mich? Bin ich nur ein Statist in meinem Film, der erst w&#228;hrend des Abspanns realisiert, dass die Hauptrolle nie besetzt war, oder dass sie nach der 2ten Szene nicht mehr auftauchte? Und was wird auf mich warten, wann dann das Licht angeht?</p>
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		<title>Ein Fall von Zufall</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 22:24:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen lernte ich, dass die Erde eigentlich nur ein Meteorit war, also, dass es hier gar kein Wasser gab. So ein Meteorit besteht n&#228;mlich nur aus Gestein. Dieser Stein kreiste zwar um die Sonne, aber das allein h&#228;tte ewig so weitergehen k&#246;nnen, ohne Ver&#228;nderung. Dann prallten Kometen auf diesen Stein, und Kometen sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen lernte ich, dass die Erde eigentlich nur ein Meteorit war, also, dass es hier gar kein Wasser gab. So ein Meteorit besteht n&#228;mlich nur aus Gestein. Dieser Stein kreiste zwar um die Sonne, aber das allein h&#228;tte ewig so weitergehen k&#246;nnen, ohne Ver&#228;nderung. Dann prallten Kometen auf diesen Stein, und Kometen sind dreckige Schneeb&#228;lle, das hei&#223;t eigentlich sind schneeige Dreckb&#228;lle, weil sie mehr Gestein als Wasser enthalten. Und nur dadurch konnte die Erde entstehen. Dadurch, dass gen&#252;gend Kometen einschlugen und durch die N&#228;he zur Sonne, deren W&#228;rme das Wasser fl&#252;ssig machte und verdampfen lie&#223;. Durch einige Zuf&#228;lle wurde eine Grundlage geschaffen, die durch weitere Zuf&#228;lle und eine lange Zeit zu dem f&#252;hrte, auf dem wir heute Leben und nat&#252;rlich auch zu uns selbst.<br />
Ein kleiner Stein also, in einem Raum ohne Grenzen, ein Stein unter anderen Steinen, deren Anzahl f&#252;r immer unvorstellbar unz&#228;hlbar sein wird, wurde zu etwas, dass der Lebensraum f&#252;r uns wurde. Viele Zuf&#228;lle f&#252;hrten zu dem, was wir &#8220;heute&#8221; nennen, einen Tag unter vielen anderen, an dem wir uns fragen, warum wir damit leben m&#252;ssen, Menschen zu verlieren, die so ganz und gar nicht zuf&#228;llig waren, und deren Tod, weil niemals trivial, also auch nicht Zufall gewesen sein kann. Durch Zufall kamen wir auf diesen Stein, und durch Zufall werden wir diesen Stein wieder verlassen, aber kein Zufall wird uns dabei helfen, das zu akzeptieren. Jedes Mal, wenn er uns &#252;berf&#228;llt, werden wir ihn pers&#246;nlich nehmen, diesen Schmerz. </p>
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		<title>Gl&#252;hw&#252;rmchen</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 23:46:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Trinkst Du genug, kommen sie, ein Sausen vor den Augen, ein Funkeln in den Ohren, durchl&#246;chern sie die Dunkelheit, wie sch&#246;n das ist, wie belebt. Deine H&#228;nde zittern vor Aufregung, wollen sie greifen, sie f&#252;r sich haben, f&#252;r Dich. Beschenkt k&#246;nntest Du Dich f&#252;hlen, wie sch&#246;n das w&#228;re und hell noch dazu. Ein Leuchten f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trinkst Du genug, kommen sie, ein Sausen vor den Augen, ein Funkeln in den Ohren, durchl&#246;chern sie die Dunkelheit, wie sch&#246;n das ist, wie belebt. Deine H&#228;nde zittern vor Aufregung, wollen sie greifen, sie f&#252;r sich haben, f&#252;r Dich. Beschenkt k&#246;nntest Du Dich f&#252;hlen, wie sch&#246;n das w&#228;re und hell noch dazu. Ein Leuchten f&#252;r Dich beleuchtet mich. W&#228;re das so? Und w&#252;rdest Du mich dann sehen? Oder k&#228;me es darauf gar nicht an?<br />
Bestimmte Dunkelheiten sind bestimmt zu bleiben, einfach so, ungefragt. Wie ist das, wenn es so w&#228;re, wie es ist? Oder anders? K&#246;nnten Sie dann fliegen? Und was w&#228;re dann mit mir?</p>
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		<title>Mensch und Tier</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 03:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stimmt das eigentlich mit der Unterscheidung zwischen Mensch und Tier? Was sagte Darwin dazu? Wenn wir vom Tier abstammen, was macht uns dann zu einem Menschen, also zu etwas v&#246;llig anderem, als ein Tier? Gab es irgendwann in der Evolution wirklich eine Grenze, die wir &#252;berschritten? Nein! Unser Hirn wurde irgendwann gro&#223; genug, dass uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt das eigentlich mit der Unterscheidung zwischen Mensch und Tier?<br />
Was sagte Darwin dazu? Wenn wir vom Tier abstammen, was macht uns dann zu einem Menschen, also zu etwas v&#246;llig anderem, als ein Tier? Gab es irgendwann in der Evolution wirklich eine Grenze, die wir &#252;berschritten?<br />
Nein! Unser Hirn wurde irgendwann gro&#223; genug, dass uns bewusst wurde, dass wir sterblich sind. Aber das Tier wurde uns dadurch noch lange nicht genommen. W&#228;hrend sich unser Hirn in die Moral verstrickt, unser Handeln durch sie bewertet, folgen unsere Instinkte den alten Regeln aus Zeiten, die nichts mit dem zu tun haben, was wir menschlich nennen. in jedem von steckt das, in wenigen erscheint es. Der Rest ist ersch&#252;ttert, verurteilt, kann es nicht fassen. Wenn es Hart auf Hart kommt, verlieren wir die Korrektur und bleiben allein. Der Rest sch&#252;ttelt den Kopf.</p>
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		<title>Die Zeit muss eben die richtige sein</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 23:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute (oder eigentlich gestern) geschah etwas Seltsames. Seit Ewigkeiten suche ich eine H&#246;rspielkassette, die ich als Kind so liebte, und die ich meinen Neffen &#8220;vererben&#8221; wollte. Vor einigen Monaten erkl&#228;rte ich das Ding dann endg&#252;ltig f&#252;r verschollen und startete die Suche im Netz nach eine g&#252;nstigen Angebot. Und nun zu Heute: Ich hatte Lust auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute (oder eigentlich gestern) geschah etwas Seltsames. Seit Ewigkeiten suche ich eine H&#246;rspielkassette, die ich als Kind so liebte, und die ich meinen Neffen &#8220;vererben&#8221; wollte. Vor einigen Monaten erkl&#228;rte ich das Ding dann endg&#252;ltig f&#252;r verschollen und startete die Suche im Netz nach eine g&#252;nstigen Angebot.<br />
Und nun zu Heute: Ich hatte Lust auf alte &#8220;Mukke&#8221; aus alten Zeiten und &#246;ffnete die Schublade der MCs. Obenauf liegen immer einige wild durcheinander. Eine davon griff ich mir, um zu sehen, was darunter ist. Ja, und diese eine war die verschollene. F&#252;nf Minuten lang sa&#223; ich da vor meine Schublade und konnte es nicht fassen.<br />
Dies best&#228;tigt wieder: Es kommt vor, dass Dinge, die wir uns JETZT w&#252;nschen, manchmal einfach noch nicht bereit sind. Sie selbst wollten ihren Zeitpunkt bestimmen. SIE finden UNS.</p>
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		<title>Das Feuer brennt</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 21:26:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>arne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wieder fragte ich mich, wie sie zu dieser Entscheidung hatten kommen k&#246;nnen. Ich dachte mir, dass die Blindheit, wie es sie ja schon einmal gab, nicht einfach wieder auftauchen darf, hier, wo die Sicht doch so frei ist. Aber nun, nach Paris und Frisco, staune ich &#252;ber vermeintlich unbedachte Entscheidungen, die vermeintlich Unerwartetes bewirken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder fragte ich mich, wie sie zu dieser Entscheidung hatten kommen k&#246;nnen. Ich dachte mir, dass die Blindheit, wie es sie ja schon einmal gab, nicht einfach wieder auftauchen darf, hier, wo die Sicht doch so frei ist. Aber nun, nach Paris und Frisco, staune ich &#252;ber vermeintlich unbedachte Entscheidungen, die vermeintlich Unerwartetes bewirken k&#246;nnten, und ich bin gespannt, was daraus wird, und ich bin dankbar, f&#252;r eine Welt, in der ein Feuer wie dieses noch Nahrung findet. </p>
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		<title>Selten ein Tag&#8230;</title>
		<link>http://www.weltgesehen.de/2008/02/29/selten-ein-tag/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 21:49:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8230;wie dieser. Noch mehr, als in Sachen Sommer-/Winterzeit, kommt mir das mit dem Schaltjahr, fern jeder Astronomie, wirklich unsinnig vor. Es bleibt aber das Gef&#252;hl, einen Tag zu erleben, den es eben nicht oft gibt, ein Tag, der doch wie geschaffen w&#228;re, etwas zu erleben, was man nicht oft erlebt. Das w&#228;re dann etwas, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;wie dieser. Noch mehr, als in Sachen Sommer-/Winterzeit, kommt mir das mit dem Schaltjahr, fern jeder Astronomie, wirklich unsinnig vor.<br />
Es bleibt aber das Gef&#252;hl, einen Tag zu erleben, den es eben nicht oft gibt, ein Tag, der doch wie geschaffen w&#228;re, etwas zu erleben, was man nicht oft erlebt. Das w&#228;re dann etwas, was nur alle 4 Jahre einen Jahrestag h&#228;tte. Hat einer von Euch heute geheiratet?</p>
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