In den letzten Wochen lebte ich mit einem Knoten, mit einer ungeklärten Sache, die sich von Tag zu Tag immer mehr in meine Gedanken bohrte, sich einfraß wie Rost. Und nun gab es ein Gespräch zur letzten Klärung. Leider bin ich für solche Gespräche nicht geeignet. Ich halte mich zurück und lasse die Klärung zu, die mein Gegenüber anstrebt. Das ist mein defensiver...
MehrDer Welt-AIDS-Tag liegt nun hinter uns. Überall wird weiter geforscht und gehofft. Was aber machen wir, wenn es soweit ist, wenn das Virus besiegt wurde und, früher oder später, das nächste kommt? Noch intelligenter? Noch schwerer zu besiegen? Machten wir uns die Erde, ihre Natur, Untertan? Oder ist es nicht so, dass sie uns immer wieder zeigt, was wir sie mal...
MehrEr ist nun vorbei, der Erste Monat dieses Blogs. In dieser Zeit konnte ich mir viele Gedanken machen, zum Beispiel auch über den Grund, den ich in meinem ersten Post bereits angesprochen hatte. Heute erweitere ich ihn. Dieses Blog dient mir auch als Disziplinierung meines Schreibens. Ich wollte mir auch einen Zwang für das tägliche Schreiben schaffen. Wenn man sich...
MehrDank eines langen Gesprächs mit einem wichtigen Freund kann ich heute mit einer besonderen Erkenntnis aufwarten: Die Sucht nach dem Gefühl des Glücks lässt mich oft eigenartige Dinge tun. Und zu oft sind das Dinge, die mir a) nur einen kurzes Glücksgefühl bringen und b) mich von dem Glück, dass ich eigentlich anstrebe, ablenken. Das mag daran liegen, das mein...
MehrDas sagt mein Vater immer. Wenn man dessen Spielarten hören möchte, empfehle ich “Element of Crime”, die klügste Melancholie, die ich kenne. Genau die höre ich gerade. Wer diese Musik macht, wer diesen Satz ab und zu sagt, der bleibt auch hin und wieder stehen, einfach so, trotzt dem Fluss der Zeit, der Hektik der Zivilisation, dreht sich um, vielleicht...
MehrTapsie heißt sie und liegt neben mir auf dem Sessel. Manchmal nervt sie mich auch, oder zickt rum, aber selbst wenn sie sich auf dem Sessel oder ihrem Fensterplatz zusammenrollt und schläft, gibt sie mir was. Eigentlich gibt sie mir sogar viel, denn die Ruhe, die Gelassenheit, die sie ausstrahlt, sogar wenn sie irgendwo sitzt und sich putzt, überträgt sich auf mich,...
MehrWas mich heute umtreibt, ist ein Wunschthema, das erste in diesem Blog. Der Absender ist ein lieber Freund, ein Erzeuger, der Vater sein möchte. Oft hörte ich davon oder las darüber, dass die Männer nach einer Trennung den Kontakt zu ihrem Kind nicht aufrecht erhielten. Der offizielle Gute Vorsatz war mal vorhanden, was jedoch auf Dauer nicht reichte. In diesem Fall...
MehrHabt ihr auch so einen sicheren Anker? Irgend ein Ding, ein Etwas, das Ihr nur anzuwenden braucht und schon entführt es Euch an einen Ort oder gibt Euch ein Gefühl aus längst vergessener Zeit, als noch alles in Ordnung war? Vielleicht ist es ein Duft, oder eine alte Wolldecke, die, so oft Ihr sie auch wascht, immer noch die selbe Wärme in Euch verbreitet, wenn Ihr...
MehrEndlich! Nach zehn Tagen Windstille im Hirn regt sich wieder was. Die Masse erinnert sich wieder ihrer Bestimmung, die Wörter fließen und, als wäre das noch nicht genug, ganze Sätze entstehen dabei, die zu allem Überfluss auch noch zusammen hängen. Was will man mehr? Freundschaft? Liebe? Ja ok, klar, muss sein, oder besser, ist der Sauerstoff, von dem wir wissen,...
MehrBetrachte ich mir nun das Objekt meiner Gefühle (also die Frau, in die ich verliebt bin), frage ich mich: Wieso eigentlich? Woher kommt mein Gefühl? Warum ist es so stark? Noch weiß ich ja kaum etwas über sie. Ist das nicht eigenartig? Klar, ich habe mir ein Bild von ihr gemacht. Zum Beispiel habe ich eine Vorstellung davon, welche Musik sie wahrscheinlich gern...
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