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Wer in diesen Tagen auf die Welt blickt, verfällt womöglich in ein Kopfschütteln, das bei vielen im Kopfabwenden enden wird. Beherzt entscheiden kann nur, wer diesen Impuls überwindet, wer sich zuständig fühlt, ohne sich darüber zu ereifern, wer zuständig ist. Dazu sollten die Politiker gehören, die dummerweise (ich habe sie NICHT gewählt) tatsächlich zuständig sind. Sollten wir alle auf die Straße gehen? Müssen wir das sogar? Ist das die einzige Sprache, die sie verstehen?
Nö!
Erinnern wir uns an die Gesetze des Marktes. Denn mit nichts anderes haben wir es hier zu tun.
In der freien Marktwirtschaft ist es so, dass alles, was in ausreichendem Maße gekauft wird, auch auf jeden Fall von jemandem hergestellt wird. Eines von unzähligen Beispielen ist das iPhone. Es kam auf den Markt, wurde wahnsinnig erfolgreich, und in affenartiger Geschwindigkeit zogen die anderen Hersteller nach. Heute gibt es keinen mehr, der nicht irgendetwas verkauft, dass dem iPhone zum verwechseln ähnlich ist. Mit dem iPad ist es genauso.
Bei unserer Energie ist es nicht anders. Viele scheinen immer noch zu denken, dass unser Energie”mix” eine politisch entschiedene feste Größe ist. Das das nicht so ist, zeigt schon, dass die Grünen, als sie den Atomausstieg voranbrachten, bis zum Jahr 2010 einen Anteil der Erneuerbaren Energien von 12% anstrebten. Erreicht haben wir 17%.
Nein, auch in Sachen Energie haben wir es mit einem Markt zu tun. Der Konsument entscheidet, was er kauft – die Hersteller liefern es ihm. So wird es immer sein, also handeln wir doch danach.
Als ich vor ca. 4 Jahren zu Lichtblick wechselte, war es genau dieser Grund: Ich wollte der Firma Vattenfall, die AKWs und Kohlkraftwerke betrieb, mein Geld entziehen. Schon damals war es so, dass viele in meinem Umkreis mehrere Wechsel hinter sich hatten, was ihre Handyverträge betraf. Das ist ein Wechsel, der tatsächlich nicht so einfach ist. Tarifsuche, Vergleiche von seitenlangen kleingedruckten AGBs, Rufnummer mitnehmen, ja oder nein, und wenn ka, wie…. usw.
Ich füllte meinen Lichtblickantrag online aus. Dazu brauchte ich meine Kundennummer von Vattenfall und meinen letzten Jahresverbrauch, beides zu finden auf der letzten Jahresabrechnung. Das wars. Ein paar Wochen später hatte ich meinen neuen Lieferanten, LICHTBLICK, einer von heute vieren, die zertifizierten ÖKOstrom anbieten, die sich also verpflichtet haben, Erneuerbare Energieerzeugung zu fördern und aufzubauen und dies nachweislich mehr und mehr tun. Vor dem Wechsel zahlte ich bei Vattenfall 36 Euro, nach dem Wechsel 38 Euro bei Lichtblick. Ja, das sind 2 Euro mehr. Ich hätte auch 10 Euro mehr bezahlt. Für 2 bekomme ich gerade mal einen Kaffee. Also darüber müssen wir nicht diskutieren, oder? Inzwischen zahle ich nur noch 33 Euro, weil ich meinen Verbrauch senken konnte und die Preise stabil blieben. Zu erwähnen ist noch, dass bei einem Wechsel keine Probleme auftreten. Der Strom wird nicht mal eben kurz abgestellt, wie wir es von unseren Telefonanschlüssen kennen.
Also, wo ist das Problem? Wechseln wir doch einfach alle zu einem echten Ökostromanbieter, sagen wir Vattenfall und RWE und wie sie alle heißen, dass wir Ihr Produkt nicht mehr wollen. Die werden schneller umdenken, als es sich Politiker überhaupt ausdenken können. GARANTIERT. Denn das ist der Markt. Wer im Markt bestehen will, stellt nicht das her, was das Beste für uns ist, sondern das, was gekauft wird, was Geld einbringt.

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