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Das war nun die Reise zur Reise in der Vergangenheit nach Hong Kong. Passend dazu höre ich gerade das Album “The unforgettable fire” von U2. Schön an der Reise war das Wiedererleben, die Auffrischung des Bewustseins, wie es sich ändert durch Neues. Aber es bleibt ein Nachgeschmack, der durch das nächste Neue abgelöst werden will. Ich frage mich, ob ich ein Junkie werden könnte, der, je öfter er verreist, desto schneller wieder aufbrechen muss. Ist es also ein Segen, dass mir dazu im Moment die Zeit fehlt? Oder ist es gerade nicht so? Das Leben hinter jener Wegbiegung könnte doch so viel schöner sein, als dieses…
Wann hören wir auf (und wodurch), uns das zu fragen? Ich habe mal von einer 25jährigen Frau gehört, die ein Haus am Rande des Dorfes baute, in dem sie aufgewachsen war. Warum sie das konnte? Nun, ihr Bausparvertrag war so weit. Sie hatte diesen Traum seit ihrer Kindheit gehabt, ihn nie in Frage gestellt, und ihn schließlich in die Tat umgesetzt. Sie würde das Leben ihrer Eltern und das ihre genauso fortführen, wie es war. ich war ein bisschen schockiert von der Geschichte, aber ich beneidete die Frau auch. Sie hatte ein Ziel und das hat sie verfolgt. Keine Zweifel. Für mich ist es ganz einfach, diesen Traum zu träumen. Ein Haus, eine Familie gründen. Ja, das ist wirklich das Beste, was einem passieren kann, die ursprünglichste Form des Glücks. Alles andere ist Beiwerk, ein bisschen Musik und Literatur hier, ein bisschen Reisen dort, aber ganz oben: Die eigenen Kinder aufwachsen sehen.
Wieder im Jetzt bleibt also die Frage: Was bringt die Zukunft? Ist schon eigenartig, was man sich für Gedanken macht, um etwas, das naturwissenschaftlich gar nicht existiert, nicht wahr? Ist es so schwer, das Risiko einzugehen, glücklich zu werden? Und wenn ja, warum?

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