Navigation Menu
Zwischen den Jahren

Zwischen den Jahren

Von am 27. Dez 2015 in angesehen | 0 comments

Life MottoDie Familienzeit höchster Qualität liegt hinter mir – Mütter und Väter aus zwei Generationen und ihre Kinder mit großen Augen vor dem Weihnachtsmann. Und nun ist die Zeit dazwischen, die Ruhe vor dem Feuerwerk, die Startlöcher zum neuen Jahr werden nun entstaubt, so wie die guten Laufschuhe. In Stimmung bringt mich Walter Mitty – der sich in Tagträume denkt, in denen er ein Held ist, mit übermenschlichen Kräften – unbesiegbar – bis er sich verliebt und es wagt, es wagt, ein Held zu sein. Er findet seinen Weg durch die Welt, erlebt Unglaubliches – und alles, was in ihm steckt, was seine durch seine Träume sichtbare Persönlichkeit schon immer ausmachte, kommt an ein wunderschönes Tageslicht. Und auch, wenn es „nur“ sein Pflichtbewusstsein ist, das ihn antreibt – am Ende erfährt er, dass er schon immer der Held war, für jemanden, den er für den Helden hielt – am Ende wird er auch für sich der Held, der mit übermenschlicher Kraft seiner Zukunft entgegengeht.
Ich liebe die Bilder dieses Films, aber vor allem liebe ich die Poesie darin, das was in mir nachhallt. Möchte nicht jeder ein Held sein? In den letzten Monaten durften wir das erleben, als zum Beispiel die Flüchtlinge ankamen und Menschen sie mit offenen Armen empfingen – ja, auch das mag aus Pflichtbewusstsein erwachsen, ein Pflichtbewusstsein aber, das aus dem Wissen entspringt, das wir in einer Zivilisation leben, dass das Leben der Menschen sinnlos ist, ohne das Leben der Menschen.

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.