Kennt Ihr das? Der Moment, wenn das grandiose Spiel auf der Bühne, die Stimme, der Gesang und schließlich der Mensch herunterzukommen scheint, plötzlich nahe bei Euch ist, und, nach dem Kitzeln der Ohren, dem Aufrichten der Haare auf Nacken und Oberarmen, schließlich sanft Eure Seele berührt? Zum zweiten Mal erlebte ich heute “Ein Schwert verhieß mir der...
MehrIch schreibe sozusagen aus dem Exil (als Hamburger kann man das glatt so sehen), nämlich aus Dithmarschen (jo, miene Haimat). Habe den heutigen Abend mit meinen beiden Neffen verbracht, natürlich pädagogisch fragwürdig, wie es sich für einen Onkel gehört, will sagen, Pizza mampfen und Walt Disney schauen bis sie nicht mehr können. Naja, immerhin habe ich ihnen auch...
MehrGerade spazierte ich ein wenig durch die Straßen Barmbeks, die, die kleiner sind, dunkler, wo es oft nur an Biegungen und Kreuzungen eine Laterne gibt. Die meisten Fenster schwarze Löcher in den roten Backsteinfassaden, aber eben nicht alle; hier und da durchzuckt das Flackern eines Fernsehers die Dunkelheit und hinter einigen von ihnen brennt noch Licht, man sieht...
Mehr…ist ein Lächeln, eine gerunzelte Stirn oder eine Frage, die uns in die Dunkelheit des Raumes begleitet, in die Dunkelheit unseres Selbst hinter den geschlossenen Lidern und schließlich in die Farben unserer Träume, in den inneren Lärm, umgeben von Stille, einem vorbeifahrenen Auto, dem diskutierenden Pärchen nebenan, dem leisen Brummen des...
MehrAls ich heute Abend im Licht einer lieblos beklebten Plakatwand hockte und die hintere Schlappe meines Drahtmulis aufpumpte, spielte ich tatsächlich mit dem Gedanken, zurückzukehren in mein warmes Nest, um, die Hände auf der Heizung, auf den Schlaf zu warten. Wie töricht wäre das gewesen? Glücklicherweise fasste ich, neben der Pumpe, mir ein Herz (is ja auch eine)...
MehrFrisch gezappt: Jemand las heute vor, aus einem Machwerk des Grönemeyers, der nicht singen kann. Es ging wohl mal wieder irgendwie um glücklich Leben oder so. Nun, ich machs kurz und sage nur: Kremig gerührte Iltisscheiße! (sorriie Iltis).
Mehr“Ode” ist eigentlich ein zu großes Wort, für meinen kleinen Kommentar. Eine “Ode” wäre dann schon eher die Oper selbst. Da war ich nun heute, im OPERN LOFT des Jungen Musiktheaters Hamburg und es war ein Riesenspaß und en Fest für die Sinne. Ich gebe zu, ich bin immer begeistert, wenn begeisterte Menschen etwas auf der Bühne mit einer solchen...
MehrAlso, ich hab ja nun viel zu oft nicht geschrieben, hier. Oder anders gesagt, zu selten geschrieben, hier. Aber, nach meiner Ankündigung, es müsse etwas weniger werden, weil es zu persönlich war, weil das was ich schrieb urplötzlich Einfluss auf mein Leben nahm (tatsächlich, das geht), musste ich immer wieder feststellen, dass das, was mir durch den Kopf ging, nun...
MehrZunächst einen Dank an mein Telefon, das kleine Dingens. Kurz nach 22 Uhr stellte ich fest, dass es aus war; der Akku war leer. Ich gönnte ihm ein paar Minuten auf der Ladestation. Aber dann war mir danach, einen Freund anzurufen. Ich weiß nicht, wie es technisch möglich war, aber wir legten erst vor einigen Minuten auf. Danke. In guten Gesprächen unterhältst du...
MehrDas Biest Masse hat wieder zugeschlagen. Wenn ihre Dummheit sich rottet, jede Intelligenz ausrottet, jede Hemmung verdrängt, auf ihrem mit Angst gepflasterten Weg gegen unsere Mitmenschen stürmt, stehen wir kopfschüttelnd daneben. Die Stärke des Guten ist in jedem von uns, oft leider nur Singular.
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